Implantologie (Implantate) - Zahnarzt Luzern Zahnarztpraxis Zahnmedizin Praxis

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Implantologie (Implantate)

Implantate sind ein Ersatz für Zahnwurzeln und bestehen entweder aus Keramik oder Titan. In unserer Praxis verwenden wir ausschliesslich Titan, weil es sehr gewebefreundlich ist und einen guten Verbund mit dem Kieferknochen bildet. Es ist biokompatibel und es sind keine Allergien bekannt. In der Zahnmedizin werden Implantate seit mehr als 40 Jahre erfolgreich eingesetzt.

Unter Anästhesie(Spritze) werden diese schraubenförmige Implantate in den Kiefer eingeschraubt. Nach ein paar Monaten der Einheilzeit ist das Implantat mit dem Kieferknochen verwachsen und es können auf diesen Kronen, Brücken und auch Prothesen verankert werden.


Implantatplanung:

Vor einer Implantatbehandlung ist eine individuelle und kompetente Untersuchung des Patienten durch den Zahnarzt/Chirurgen erforderlich. Die Knochenmasse und -dichte muss eingeschätzt werden, um gegebenenfalls einen Knochenaufbau (das Wiederherstellen von verloren gegangenem Knochen des Kiefers) zu planen.

Knochenabbau kann nach längerem Zahnverlust, vorangegangener Parodontitis oder einer schlecht sitzenden Prothese entstanden sein. Für den Knochenaufbau wird meistens eine Vermischung aus körpereigenem Knochen und Knochenersatzmaterial verwendet. Im Oberkieferseitenzahnbereich ist oft nicht genügend Knochen für ein Implantat vorhanden und deshalb muss man hier das Knochenangebot vor oder während der Implantation durch den sogenannten «Sinuslift» verbessern.

Für die Planung ist eine röntgenologische Vorabklärung (Panoramaröntgenbild) nötig. Hier ist die Lage der Nerven, die genaue Position der Kieferhöhle und das Knochenangebot zu kennen. Oft reicht eine Panoramaröntgenaufnahme nicht aus und man benötigt noch zusätzlich eine 3D-Volumentomographie um Implantate minimal invasiv setzen zu können.


Zeitpunkt der Implantation:

Wenn Zähne verloren gehen, würde der Knochen ohne Belastung abgebaut werden und darum braucht der Kieferknochen die Kaukräfte um erhalten zu bleiben. Die Implantate ersetzen die natürliche Wurzel des Zahnes und verhindern so den Abbau des Knochens.

Es gibt verschiedene Zeitpunkte ein Implantat zu setzen:

Sofortimplantation:
Wenn man nach der Entfernung des Zahnes das Implantat direkt in das leere Knochenfach (Alveole) setzt.
Frühimplantation:
Wenn man das Implantat nach 4-8 Wochen nach Entfernung des Zahnes setzt
Verspätete Sofortimplantation:
Wenn das Implantat nach einer Abheilungsperiode von 3-4 Monaten gesetzt wird.
Spätimplantation:
Wenn nach ca. 6 Monaten nach der Entfernung des Zahnes das Implantat gesetzt wird.

Die Empfehlung liegt bei der Sofort- oder verspäteten Sofortimplantation, da man hier noch auf keinen Knochen- u. Weichteilverlust hofft.

Implantate können in jedem Alter gesetzt werden, allerdings muss das Knochenwachstum abgeschlossen sein.
Einige Krankheiten wie bestimmte Stoffwechselkrankheiten (Diabetes) und erhöhter Nikotin- und Alkoholkonsum sind bei der Implantation oft mit Vorsicht zu betrachten. Eine gute Mundhygiene ist die Basis für den jahrelangen Erhalt der Implantate. Deshalb empfehlen wir auch eine regelmässige Zahnreinigung bei der Dentalhygienikerin.


Implantatversorgung:

Implantate werden bei fehlenden Einzelzähnen, bei Fehlen mehrerer Zähne oder bei einem vollständig zahnlosen Kiefer eingesetzt. Das Implantat ersetzt die fehlende Wurzel in ihrer Funktion. Dadurch, dass das Implantat die Kaukraft und so die Belastung an den Knochen weitergibt, bleibt der Kieferknochen vital und bildet sich nicht zurück. Implantatgetragene Zähne fühlen sich an wie eigene Zähne und sehen auch so aus. Das Implantat ersetzt die Wurzel eines Zahnes und dient als Träger (Pfeiler) für die darauf konstruierte Krone, Brücke oder Prothese.


Vorteile eines Implantates:

  • Kein Beschleifen der Nachbarzähne wie bei einer konventionellen Brücke
  • Optimale Mundhygiene möglich, da in jedem Zwischenraum mit Zahnseide gereinigt werden kann
  • Ästhetik (natürliches Aussehen)

Nachteile eines Implantates:

  • Höhere Kosten als eine konventionelle Brücke
  • Ein operativer Eingriff ist nötig.


Bei Fehlen mehrerer Zähne sollte man den Lückenschluss nicht nur aus ästhetischer Sicht sondern auch aus medizinischer Sicht vornehmen, denn das Fehlen von mehreren Zähnen kann Knochenverlust und auch Kieferfehlstellungen hervorrufen. Die Lebensqualität wird hinsichtlich Sprechen, Lachen und Kauen im grossen Ausmass beeinträchtigt. Um nicht alle fehlenden Zähne mit einem einzelnen Implantat versorgen zu müssen, werden oft implantatgetragene Brücke geplant.

Bei einem zahnlosen Kiefer werden dem Patienten durch die Implantation, sowohl durch die herausnehmbare implantatgetragene Prothese (Stegprothese, Prothese mit Druckknöpfen) als auch durch die auf Implantaten festverschraubte Prothese (all-on-four), einen sehr guten Komfort geboten.


Vorteile einer implantatgetragenen Prothese gegenüber einer einfachen Prothese:

  • Guter Halt
  • Druckfreies Tragen
  • Kauen, Sprechen und Wohlbefinden ist deutlich besser

Auf implantatgetragene herausnehmbare Prothesen:

  • Stegprothese:
    Auf den Implantaten (meist 4 Implantate) wird ein Steg verschraubt, der als Halt der Prothese dient

  • Prothese auf Druckknöpfen:
    Auf den Implantaten (meist 3 Implantate) werden Lokatoren (Druckknöpfe) verschraubt, der als Halt der Prothese dient


Auf Implantaten festgeschraubte Prothese siehe All-on-4





Die operativen Eingriffe können entweder in unseren  Praxisräumen durchgeführt werden, oder wir werden Sie zu einem Spezialisten in  Luzern (Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) überweisen. Die anschliessende Versorgung auf Implantaten werden dann  von uns durchgeführt.



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